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Tipps zum Energiesparen – die Zeitumstellung tut es nicht

Zeitumstellung zum Energiesparen können Sie vergessen, Energiesparen mit unseren Tipps und Tricks nicht.

Energiesparen Zeitumstellung

Sonntag, den 28.10. um 3 Uhr nachts werden die Uhren in Deutschland im Rahmen der Winterzeitumstellung wieder um eine Stunde zurück gestellt. Das heißt die Menschen in Deutschland gewinnen eine Stunde und erleben zweimal die Stunde von 2 bis 3 Uhr morgens. Ab diesem Wochenende gilt dann wieder die Winterzeit, welche die Normalzeit ist. Diese gilt bis zur Zeitumstellung 2019 Deutschland im Frühling und dem erneuten Beginn der Sommerzeit.

Zeitumstellung ≠ Energiesparen

Eingeführt wurde die Sommerzeit auf EU-Ebene in den 1980er Jahren mit dem Ziel, Energie zu sparen. Aber: Zwar wird durch die Zeitumstellung im Sommer tatsächlich abends weniger häufig das Licht angeknipst – im Frühjahr und Herbst jedoch wird in den Morgenstunden auch mehr geheizt. Das hebt sich gegenseitig auf.

Die Zeitumstellung spart im Ergebnis daher keine Energie!!!

Licht an? Licht aus? Kerzen?Heizung an? Wärmer anziehen?
Spätestens sobald die Nebenkostenabrechnung ins Haus flattert  werden gute Vorsätze geschmiedet, Energie zu sparen. Was die größten Energieverbraucher sind und was Sie tun können um Energie zu sparen erfahren Sie hier:

Heizen ist der mit Abstand größte Energieverbraucher und CO2-Verursacher im Haushalt. Der Anteil der Heizenergie am Energieverbrauch eines Haushaltes liegt etwa bei 70 %. Hier liegt auch ein großes Potenzial, Energie einzusparen. Je mehr Quadratmeter wir beheizen und je schlechter ein Haus gedämmt ist, desto größer sind der Heizenergie-Bedarf und damit auch der Treibhausgas-Ausstoß. Neben einer effizienten Heizungsanlage und einer guten Dämmung ist es auch wichtig, die Temperatur unter Kontrolle zu halten. Als Richtwert gelten 20 °C für den Wohnbereich, 18 °C für die Küche und 17 °C für den Schlafbereich.

Die Warmwasserbereitung ist im Privathaushalt der zweitgrößte Energieverbraucher. Der Energiebedarf für Warmwasser macht im Schnitt 14 % des Energiebedarfs eines Haushaltes aus. Energie und Kosten können zum Beispiel dadurch gespart werden, dass man duscht anstatt zu baden: Für ein Vollbad in der Wanne benötigt man im Schnitt 200 Liter Wasser. Bei 10 Minuten Duschen fließen im Schnitt 100 Liter durch die Leitung. Dieses zu erhitzen, kostet nur die Hälfte. Wer einen wassersparenden Duschkopf einbaut, kann weitere 40 % Warmwasser einsparen. Besonders lohnt sich die Ersparnis in Haushalten, in denen Wasser mit Strom erhitzt wird. Hier kostet ein Vollbad etwa 3,50 € für das Wasser selbst und seine Erwärmung. Wer stattdessen mit einem wassersparenden Duschkopf duscht, spart etwa 2,50 €.

Neben der Heizenergie lässt sich im Haushalt vor allem beim Strom noch sehr viel Energie sparen. Der Anteil des Stroms am gesamten Energieverbrauch eines Haushalts liegt bei etwa 20 %. Haushaltsgroßgeräte wie Kühlschrank und Herd  sowie – weniger bekannt – die Heizungsumwälzpumpe  sind die großen Stromfresser im Haushalt. Bei den Haushaltsgroßgeräten hilft das EU-Energieverbrauchslabel beim Stromsparen. Orientieren Sie sich beim Neukauf daran und bevorzugen Sie A++ bzw. A+++ - Geräte.

Der Ersatz stromvergeudender herkömmlicher Glüh- und Halogenglühlampen macht sich auch im Portemonnaie schnell bezahlt. Mit der Wohnungsbeleuchtung durch Energiesparlampen, also Kompaktleuchtstoff- oder LED-Lampen, lassen sich viele Kilowattstunden Strom im Jahr sparen. Denn sie brauchen bis zu 80 % weniger Strom als Standard-Glühlampen.

Nicht zu vergessen: Leerlaufverluste, zum Beispiel durch Stand-by-Betrieb, abschalten. Computer, Stereo-Anlage, Fernseher und etliche weitere Geräte können Strom verbrauchen, ohne dass sie eingeschaltet sind. Wer sich die Mühe macht, mit einem Strommessgerät diese heimlichen Verbräuche zu enttarnen, wird überrascht sein, wo überall unverhältnismäßig viel Strom fließt. Einzelsteckdosen oder Steckdosenleisten zum Abschalten bieten hierfür eine gute Lösung.

Zu guter Letzt: Fenstermodernisierung, diese sind die Nr. 1 im Neubau und in der Sanierung. Was viele nicht wissen: nicht nur alte Fenster mit Einfachverglasung, sondern auch Holz-, Aluminium- und Kunststofffenster mit alter Doppelverglasung, die vor 1995 gebaut wurden, verheizen Energie! Wer konsequent auf eine innovative Gebäudedämmung setzt, kann seine Energiekosten deutlich senken. Dabei steht der Austausch der Fenster an erster Stelle: Sie sind meist unzulänglich gedämmt, technisch überholt und oft nicht mehr voll funktionstüchtig. 1994 wurde erstmals der Fensterdämmwert durch die Wärmeschutzverordnung berücksichtigt. Aus energetischer und technischer Sicht sind daher vor 1995 gebaute Fenster längst veraltet und sollten dringend gewechselt werden. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns zur Überprüfung Ihrer Fenster. Energie sparen mit System.

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