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Warum verliert das Fenster die meiste Wärme?

„Drauss´ vom Walde komm ich her und ich muss euch sagen es weihnachtet sehr.“

„Alle Jahre wieder“ ist es endlich soweit, die Weihnachtsmärkte sind eröffnet, es gibt die ersten leckeren Weihnachtsplätzchen, dampfenden Glühwein und Sonntag haben wir schon den ersten Advent – Sie ist da die Vorweihnachtszeit. Es ist die Zeit des Beisammenseins mit Familie und Freunden bei dampfenden Heißgetränken und gutem Essen beim Duft von frischem Tannengrün. Eingekuschelt blickt man bei Kerzenschein aus dem vereisten Fenster ...

Moment ... vereiste Fenster? Womöglich zieht es auch noch?

Warum verliert das Fenster die meiste Wärme?

Warum verliert das Fenster die meiste Wärme? Und was man dagegen tun kann.

Besonders ältere Fensterflächen stellen eine der größten Schwachstellen im Wärmeschutz des Hauses dar: Durch einen Quadratmeter Fensterfläche können bis zu fünfmal mehr Wärme verloren gehen als durch die gleiche Wandfläche. Die Gründe für übermäßige Energieverluste an den Fenstern finden sich in einer schlechten Verglasungsqualität, Undichtigkeiten der Fensterrahmen, undichte Rollladenkästen, falsch eingestellte Beschläge und verschlissene Dichtungsprofile.

1. Rolladenkasten

Rund 18 % aller Wärmeverluste erfolgen über den ungedämmten Rollladenkasten. Durch energetische Sanierung oder Komplettaustausch reduzieren sich die Wärmeverluste. Ein Fenster mittlerer Größe besteht immerhin zu einem Drittel aus Rahmen. Knapp 12 % der Wärmeenergie gehen über diese Komponente verloren, bei einem neuen Fenster liegt dieser Wert deutlich unter 10%

2. Fensterrahmen

Ein Fenster mittlerer Größe besteht immerhin zu einem Drittel aus Rahmen. Knapp 12 % der Wärmeenergie gehen über diese Komponente verloren, bei einem neuen Fenster liegt dieser Wert deutlich unter 10 %.

3. Verglasung

Der flächenmäßig größte Anteil des Fensters besteht aus der Verglasung. Bei einem Fenster mit alter Doppelverglasung gehen weit über 40 % der Wärme verloren.

4. Glasrandzone

Über den Weg der Glasrandzone gehen rund 4 % der gesamten Wärme verloren. In neuen Fenstern wird dieser Wert durch die „Warme Kante“ deutlich gesenkt.

5. Baukörper-Anschlussfuge

Gerade in den letzten Jahren ist in diesem Segment sehr viel weiterentwickelt worden. Das Ergebnis: Gehen durch frühere Einbautechniken im Altbau etwas über 23 % der Wärme über die Einbaufugen verloren, so liegt dieser Verlust mit neuer Einbau- und Abdichtungstechnik nur noch bei knapp 5 %.

Viele dieser Undichtigkeiten können jedoch durch einfache Maßnahmen behoben werden!


- Neue Dichtungsbänder

Die Profile der Fensterdichtungen sind vom Hersteller und dem Material der Fensterrahmen abhängig. Grob lassen sich die Typen in Kunststoff-, Holz-, Alu- und Dachfenster einteilen. Die Formen der Falz- und Mitteldichtungen sind außerdem von der Anzahl von Hohlkammern abhängig, die bei allen Rahmenmaterialien außer bei Holz unterschiedlich sein können. Das Wechseln eines Profils der Fensterdichtung sollte nur von einem Fachmann vorgenommen werden.

- Zugluft stoppen durch Fensterjustierung

Fenster müssen viel aushalten. Wir öffnen, kippen und schließen sie tausendfach. Nach einigen Jahren kann es daher vorkommen, dass Sie Ihre Fenster einstellen lassen müssen, damit sie keinen Schaden nehmen. Schwergängige oder undichte Fenster lassen sich einfach vermeiden. Indem Sie Ihre Kunststofffenster regelmäßig pflegen und durch einen Fachmann warten lassen, schützen Sie die Beschläge vor Verschleiß und vermeiden Zugluft.

- Vorhänge und Rollläden zuziehen

Alleine durch das Zuziehen eines Vorhangs vor einem Fenster kann man bereits eine Dämmwirkung erzielen und Heizwärme einsparen. So kann ein schwerer Vorhang die nächtlichen Wärmeverluste bei normalem Isolierglas bereits um 5 Prozent reduzieren. Wer mehr Energie sparen will, der kann Jalousien und Klapp- oder Rollläden installieren. Mit zugezogenen Rollläden lassen sich somit rund 20 Prozent der sonst nach außen abweichenden Wärme einsparen.

- Heizkörpernischen dämmen

Ein weiterer kritischer Punkt für Wärmeverluste sind neben Fenstern auch Heizkörpernischen. Mieter können hinter den Heizkörpern dann in Eigenleistung Heizkörperdämmplatten aus dem Baumarkt kleben. Diese gibt es in verschiedenen Stärken mit einer Reflexionsschicht z. B. aus Aluminium, damit die Wärmestrahlung in den Raum reflektiert wird. Pro Wohnung kostet das Dämmen der Heizkörpernischen rund 25 bis 50 Euro. So können rund 5 Prozent der Wärmeverluste einer Wohnung und nahezu 90 Prozent der Verluste der Heizkörpernischen eingespart werden.

Wir prüfen gern Ihren Bedarf, kontaktieren Sie uns.

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